08.04.2011
10! 2 blonde Mädels, 4 blonde Rüden, 1 schwarzmarkenes Mädel und 3 schwarzmarkene Rüden. Alle fit und gesund, Ira ist ebenfalls wohlauf. Um 12 Uhr Mittags ging es los, und sie ließ sich 10 Stunden Zeit, bis alle da waren. Die Geburt verlief ohne Probleme, Ira war recht entspannt und erledigte das Meiste im Liegen.
07.03.2011
Genau 4 Wochen ist es jetzt her - und die richtige Zeit für die Trächtigkeitsuntersuchung.
Zu ahnen war es ja schon, weil sie doch hinter den Rippen sich schon fühlbar rundete, aber heute brachte die Ultraschall-Untersuchung endgültig Klarheit: Mindestens sechs kleine Kartöffelchen ließen sich zählen - genau wie beim letzten Mal, und dann erblickten schließlich 8 Welpen das Licht der Welt. Nicht unwahrscheinlich, dass es diesmal wieder so kommt.
07.02.2011
Es hat geklappt! Der wunderschöne Dyk Teufelchen von Husgritt war der Glückliche. Und das an seinem Geburtstag. Die Hochzeit fand – abweichend vom üblichen Prozedere – auf dem Eigenhof statt. Dafür gab es allerdings auch einen guten Grund: Bei seinen früheren Deckversuchen mit anderen Hündinnen in seinem heimischen Garten wirkte Dyk immer lustlos, brachte nichts zustande, und so drohte Herrchen ihm schon die Streichung von der Deckrüdenliste an.
Bis jemand vor einiger Zeit auf eine glorreiche Idee kam und vorschlug, es mal weit weg von zuhause zu probieren. Und siehe da – er machte kurzen Prozess, und nach 10 Minuten war die Hündin gedeckt. 10 wunderhübsche Welpen waren das Ergebnis.
Bei unserem Besuch am Sonntag gingen wir daher mit den beiden gleich auf eine Wiese am Ortsrand, wo er sofort umstandslos über Ira herfallen wollte. Das war ihr aber denn doch zu stürmisch, und so holte er sich erstmal einen Satz heiße Ohren. Als das nach zwei Minuten geregelt war, stand sie willig und gab ihm jede Gelegenheit, seine "Kunst" zu zeigen. Dyk gab sich auch redlich Mühe, aber es wollte nicht klappen, owohl Ira ihn immer wieder animierte. Irgendwann wurde es uns zu kalt und zu bunt, und nach einigem Beratschlagen über das weitere Vorgehen bot Dyks Besitzerin mir an, am nächsten Tag mit ihm auf den Eigenhof zu kommen, immerhin knapp 200 km Wegs. Und wir beschlossen, es uns dann drinnen gemütlich zu machen und die beiden auf dem großen Grundstück allein zu lassen. Von Ira wußte ich ja schon, dass sie meine Anwesenheit in dieser Situation absolut überflüssig findet, und auch Dyk machte nicht den Eindruck, als ob er auf die Anwesenheit seiner Menschen besonderen Wert legte.
Gesagt, getan. Am nächsten Vormittag durfte Dyk das große Eigenhof-Grundstück erstmal kurz alleine erkunden, und dann ließen wir Ira zu ihm. Sie waren sofort ein Herz und eine Seele, und es ging nur noch um das Eine. Sie wollte es, er wollte es. Wunderbar. Wir machten es uns derweil im Obergeschoss am Esstisch bequem - aber natürlich ließen wir sie nicht aus den Augen, das hätte auch keiner ausgehalten. Durch die großen Fenster hatten wir sie immer im Blick. Und so war es wohl auch richtig. Nach einer guten halben Stunde sahen wir, wie Dyk bei einem seiner Versuche plötzlich im Stoßen langsamer wurde und innehielt, die beiden sich aber nicht wie sonst in dieser Phase der Versuche wieder trennten. In diesem Moment war allen klar, dass er es geschafft hatte. Blitzartig waren wir bei ihnen, um sie mit Lob und Zuwendung zu unterstützen. Alles verlief wie im Bilderbuch, und nach gut 13 Minuten waren sie wieder frei.
Der Grund für Dyks anfängliches Versagen ist offenbar, dass es in dem Haushalt noch eine Hovi-Hündin gibt, die ganz klar die Chefin ist. Diese Unterordnung führt wohl dazu, dass er auf heimischem Boden nicht genug Energie in seine Versuche legt, weil er nicht ganz zu Unrecht fürchtet, anschließend von ihr in den Senkel gestellt zu werden. Ein paar 100 m Abstand scheinen nicht zu reichen. Aber kaum ist er mindestens 100 km von zuhause weg, fühlt er sich frei und erledigt seine "Arbeit" schnell und zuverlässig ... Und weil er ein Prachtskerl ist und ein lieber dazu, möge er die Chance haben, noch viele Hovidamen glücklich zu machen.
Ira jedenfalls war glücklich. Sie wollte von mir die Treppe hinaufgetragen werden, und im Wohnzimmer warf sie sich sofort auf die Matratze. Ich setzte mich zu ihr. Sie legte eine Pfote auf meinen Oberschenkel und begann, bis hinter die Ohren grinsend, mir lang und breit zu erzählen, was sie gerade erlebt hatte und in welcher Hochstimmung sie sich nun befand. Ich denke, um den 11. April wird sich die Wurfkiste wieder füllen, und sie scheint sich auch schon darauf zu freuen ...

In aller Kürze ...
Die Heimat der Hovawarte „Wart vom Eigenhof“ liegt im Osten Baden-Württembergs, im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.
Wir sind Mitglied in der Hovawart Zuchtgemeinschaft Deutschland (HZD) und damit auch in VDH und FCI. Für unsere Zucht gelten die strengen Regeln dieser Verbände. Der HZD stellt seit vielen Jahren Gesundheit, Langlebigkeit und Wesensfestigkeit der Rasse Hovawart ganz obenan – mit großem Erfolg. Wir unterstützen diesen Kurs nach Kräften und tun unser Bestes, um unseren Welpen all diese guten Eigenschaften mit auf den Weg zu geben. Dazu gehört natürlich auch eine optimale Sozialisation in den ersten Lebenswochen.
Wir möchten Ihnen hier einen Überblick geben über die Rasse, ihre Eigenheiten, unsere Zucht und allerhand Wissenswertes.
Wenn Sie wissen möchten, woher wir den Hovi-Virus haben – hier gibt es die Geschichte dazu ...
Wart vom Eigenhof — Hovawarte